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LifePo4 Akkus für`s Motorrad

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Ein Problem haben die Lithium wie LiIon, LiPo oder LiFePo sie dürfen unter 0°C nicht geladen werden. Die Empfehlung der Hersteller ist sogar nicht unter +5°C. Grund ist das Lithium-Plating ( Lithium lagert sich außen auf der Anode ab nicht in sie ein ) welches die Zellen zerstört.

Bei Temperaturen über 45°C besteht das Risiko des Durchgehens und Akkubrandes. Bei so mancher Konstruktion zumindest im Sommer auch bedenkenswert.

Ideal sind Ladetemperaturen 15°C - 25°C und Ladenzustände von 10% - 90% alles andere führt zu beschleunigter Alterung.

Diese Akkus haben eigentlich alle ein BMS dieses verhindert die wirklich kritischen Parameter. Also zb fährst du unter +5°C Zelltemperatur, wird nicht geladen.

Es gibt viele solcher Akkus mit integrierter Heizung. Soll geladen werden werden die Zellen erstmal bis auf +5°C beheizt und erst dann wird auch geladen.

Was auch ein Problem ist, der hohe Ladestrom den Lithium Akkus vertragen und sich nehmen. Im Womo Bereich gibt es Berichte von zerstörten Lichtmaschinen. Abhilfe schafft ein sogenannter "Ladebooster".

Ich stand gerade vor dem Problem Womo Aufbaubatterie verreckt. 600,- LiFePo4 + 150,- Ladebooster oder 199,- AGM.
Unser Verbrauch marginal, LED-Lichter und Frischwasserpumpe.

Ich bin ja durchaus technophil. Letztlichen Ausschlag aber gab dann das Zeitfenster ich hatte nur 1 Tag Zeit bis zum Womo Einsatz. So blieb es bei AGM.

Canello hat auf diesen Beitrag reagiert.
Canello

Servus Gunnar, das mit den Temperaturen habe ich auch gelesen und da habe ich etwas bedenken. Der Einbauort der Batterie ist in der Nähe des Ölvorratsbehälter. Und das Öl hat im Sommer mal locker 90°C. Deswegen werde ich einfach bei einer Gel oder AGM mit höheren Startstrom bleiben. Hat ja bis jetzt auch funktioniert. Was natürlich auch sehr abschreckt ist der hohe Preis. 

Wir haben für unseren Wohnwagen eine LiFePo4 gekauft, wegen dem Gewicht. Ich brauche die Batterie nur für den Mover. Und beim Wohnwagen spielt halt das Gewicht eine große Rolle. Unsere alte Bundeswehrbatterie hat satte 45KG die LiFePo nur 10 kg bei 100Ah.

gg0815 hat auf diesen Beitrag reagiert.
gg0815

Fahre immer Gelbatterien. Bei 400 Kg Mopedgewicht fallen die 300 gr Mehrgewicht bei der Batterie nicht auf.

Lithium braucht glaube ich auch ein extra Ladegerät und ist nicht unbedingt für Minustemperaturen gemacht.

Beim Kauf einer Mopedbatterie sollten gerade die Hubraumstarken Mopedfahrer auf den Kälteprüfstromwert achten. Der sollte auf jeden Fall über 300A (EN) liegen.

 

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Horst hat auf diesen Beitrag reagiert.
Horst

Als Winterfahrer stellt sich die Frage für mich nicht. Blei-Gel und fertig. Ich habe auch die Laderegler getauscht, da die Orignal-Regler der VN 1700 nicht optimal mit Gel arbeiten.

Bei der BMW könnte ich evtl über LiPo nachdenken, wenn mal eine fällig ist. Die fahre ich nicht bei Minustemperaturen. Derzeit ist die Batterie aber noch gut.

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