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Hier findest du die letzten Aktivitäten im Chopper Forum und eine Liste der aktuellen Bikertermine.
Tag 3 Am nächsten Morgen bin ich früh wach. Wir biegen nach Brixen ab und zuckeln gemütlich durch ein kleines Tal. Ein Bach fließt gemütlich neben uns her, aber leider scheint die Sonne noch nicht hier her und es ist entsprechend kalt. Die Straße ist eng, links begrenzt vom Berghang und rechts von einem Zaun, und geht steil bergauf. Tag 3 Am nächsten Morgen bin ich früh wach. Wir biegen nach Brixen ab und zuckeln gemütlich durch ein kleines Tal. Ein Bach fließt gemütlich neben uns her, aber leider scheint die Sonne noch nicht hier her und es ist entsprechend kalt. Die Straße ist eng, links begrenzt vom Berghang und rechts von einem Zaun, und geht steil bergauf. Es ist noch früh und bis jetzt sind nur wenige Leute hier, aber die Parkplatzordner stehen schon bereit. Deswegen halte ich mich nicht zu lange hier auf, Parkgebühr wegen ein paar Fotos zu bezahlen muss nicht unbedingt sein. Nach einer ausgedehnten Aussichts-Pause mache ich mich wieder auf den Weg. ...und bin überrascht, also ich nur ganz wenige Kilometer weiter bereits die nächste Passhöhe erreiche. Es ist ziemlich voll und touristisch hier, weswegen ich trotz der atemberaubend schönen Landschaft nicht lange stehen bleiben möchte, sondern relativ schnell wieder weiter fahre. Unser weiterer Weg führt uns vorbei an den Königen der Dolomiten: Die Drei Zinnen! ...um dann am Misurinasee mit Blick auf die drei Zinnen unsere Mittagspause zu genießen. Nach der Pause umrunden wir den Nationalpark „Drei Zinnen“ und überqueren dabei den Kreutzbergpass und den Sankt Antonio Pass. Am Kreutzbergpass passiert mir dann ein kleiner Fehler. Bei Starten hustet mein Mäuschen ein bisschen, denn durch die Seitenlage hat sie sich etwas verschluckt. Aber sonst geht’s ihr gut und wir können unseren Weg fortsetzen. ...von da aus weiter zum nahegelegenen Sella di Razzo Danach wird das Benzin schön langsam doch etwas knapp und ich lasse mein Navi den kürzesten Weg zur nächsten Tankstelle suchen. Die liegt dankenswerterweise sowieso auf unserer Route durch Ampezzo. Auch hier wieder, ganz toller Bericht. Da steckt schon viel Arbeit dahinter. Einmal beim Abfahren der Tour Danke dafür. Auch hier wieder, ganz toller Bericht. Da steckt schon viel Arbeit dahinter. Einmal beim Abfahren der Tour Danke dafür. Bikersuche im Cruiser Forum (Nur sichbar, wenn du im Chopper-Motorrad Forum angemeldet bist)2016 - Kleine Maus auf großer Fahrt - Tag 3
Nicht nur, weil ich mich schon auf die heutige Fahrt freue, sondern auch, weil leider ein Zug direkt hinter dem Campingplatz verkehrt. Nachts gings, aber jetzt in der Früh fährt er alle halbe Stunde.
Also starte ich heute schon um 7 Uhr. Macht nichts, denn so sind die Straßen richtung Brixen noch leer.
Heute werden wir tatsächlich mal nicht nur (mehr oder weniger) im Kreis fahren, sondern richtung Osten Meter machen
Aber bald geht es wieder in höhere Gefilde und wir kommen auf dem Kofeljoch auch der Sonne wieder näher. Ich lege erst mal eine Frühstückspause ein und genieße die Aussicht.
Auf einmal sehe ich Rücklichter vor mir. Ein Auto schiebt sich rückwärts aus einer Einfahrt auf die Fahrbahn. Der Fahrer hupt ungeduldig. Ich bin verwirrt. Was will der?? Wo soll ich denn hin? Auf den letzten 1-2 Kilometern habe ich keine wirkliche Ausweichmöglichkeit gesehen und außerdem tue ich mich mit dem Bike ja schwer beim rückwärts fahren. Als ich penetrant stehen bleibe gibt er schließlich nach, fährt wieder in die Einfahrt und lässt mich passieren.
Bald darauf erreichen wir die Passhöhe des Würzjochs.
Nicht nur, weil ich mich schon auf die heutige Fahrt freue, sondern auch, weil leider ein Zug direkt hinter dem Campingplatz verkehrt. Nachts gings, aber jetzt in der Früh fährt er alle halbe Stunde.
Also starte ich heute schon um 7 Uhr. Macht nichts, denn so sind die Straßen richtung Brixen noch leer.
Heute werden wir tatsächlich mal nicht nur (mehr oder weniger) im Kreis fahren, sondern richtung Osten Meter machen
Aber bald geht es wieder in höhere Gefilde und wir kommen auf dem Kofeljoch auch der Sonne wieder näher. Ich lege erst mal eine Frühstückspause ein und genieße die Aussicht.
Auf einmal sehe ich Rücklichter vor mir. Ein Auto schiebt sich rückwärts aus einer Einfahrt auf die Fahrbahn. Der Fahrer hupt ungeduldig. Ich bin verwirrt. Was will der?? Wo soll ich denn hin? Auf den letzten 1-2 Kilometern habe ich keine wirkliche Ausweichmöglichkeit gesehen und außerdem tue ich mich mit dem Bike ja schwer beim rückwärts fahren. Als ich penetrant stehen bleibe gibt er schließlich nach, fährt wieder in die Einfahrt und lässt mich passieren.
Bald darauf erreichen wir die Passhöhe des Würzjochs.
Danach geht es weiter zum nahe gelegenen Valparolapass.
Wir klettern langsam die Straßen empor. Diesmal nicht, weil das Mäuschen nicht schneller könnte, sondern weil ich so sehr mit Blicken in den Rückspiegel und in die Umgebung beschäftigt bin. Die Berge sind hier wirklich absolut gigantisch!
Und dann sind wir plötzlich oben und ich bin einfach fasziniert von dieser irgendwie unwirklich wirkenden Felslandschaft. Ich fühle mich fast wie auf dem Mond, zumal ich an meinem „Parkplatz“ wirklich vollkommen allein bin.
Wir befinden uns auf dem Falzarego-Pass.
Bergab fällt mir ein Phänomen auf, dass ich in den letzten Tagen schon mehrfach beobachtet habe. In der Gegenrichtung sind unzählige Fahrzeuge unterwegs, ich bin hingegen vollkommen allein auf meiner Spur und begegne so gut wie nie einem Gefährt in meiner Richtung. Da kommt man ins Grübeln. Fahre ich irgendwie falsch? ...wo doch alle in die andere Richtung wollen?
Aber ein paar Kilometer weiter bin ich mir sicher: ich habe ALLES richtig gemacht!
Die Landschaft ist wunderschön und dass die Straße leer ist, ist doch umso besser! Sollen die anderen doch alle abhauen, ich bin begeistert von meiner Fahrtrichtung!
Aber zunächst müssen wir die Anfahrt über den „Passo tre Croci“ meistern...
Drei Enten leisten mir dabei Gesellschaft. Die Vögel freuen sich über meine Semmelbrocken, sind aber nicht aufdringlich so wie die Enten bei uns an den Seen, sondern halten immer ausreichend Sicherheitsabstand zu mir ein.
Ich bin schon fast an der Passhöhe vorbei, als ich links von mir einen geeigneten Parkplatz entdecke. Schnell bremse ich ein bisschen, fahre auf die Kiesfläche und will das Mäuschen dann zügig gleich wieder in Fahrtrichtung abstellen. Schon beim Lenkereinschlagen merke ich: das war zu weit! In Kombination damit, dass ich noch voll an der Bremse hänge und der Boden durch den Kies rutschig ist, neigt sich mein Mäuschen weeeeit nach rechts. Zu weit!
Ich kann sie zwar 20cm über dem Boden fangen, aber aus der Position kann ich sie alleine nicht mehr aufstellen.
Aber ich habe Glück: ein hilfsbereiter Wanderer schmeißt sofort seinen Hacklstecker in die Botanik und eilt mir zu Hilfe. Schnell steht meine Kleine und ihr ist Gott sei dank nichts passiert.
Wieder im Tal möchte ich gerne tanken. Ich habe zwar noch reichlich Benzin, aber in dieser bergigen Gegend weis man nie, wann die nächste Tankstelle kommt.
Wer Zeit hat und etwas mehr Intelligenz besitzt als ich, kann mir bei Gelegenheit gerne mal erklären, wie das italienische Tankstellen-System funktioniert!
Ich weis jetzt jedenfalls, warum die Italiener alle tanken lassen!!
Es ist mir nicht entgangen, dass hier ÜBERALL „Aperto“ (=offen) steht, vollkommen egal, ob jemand da ist oder nicht. Auch die Tankstelle, die ich anfahre, ist angeblich geöffnet. Zu sehen ist aber niemand. Die Zapfsäulen sind aber angeschaltet.
Laut Anleitung (Original in Englisch) muss man folgendes tun: Den Betrag zum tanken wählen (5 oder 20€, wobei man mehrfach drücken kann), Zapfhahn nehmen, tanken, Zapfhahn aufhängen, zahlen gehen.
Ich entdecke außerdem an der Seite der Säule noch die Möglichkeit, Geldscheine und/oder eine Karte einzuschieben.
Aber egal wie oft und in welcher Kombinationsreihenfolge ich es probiere (habs an insgesamt 3 Tankstellen versucht), es kommt einfach nichts raus aus dem sch*** Hahn!!!!
Entnervt fahre ich weiter. Dann muss das Benzin eben noch reichen!
Wir fahren hinauf zum Sella Campigotto,...
Hier ist eine freundlich Frau, die für mich zwar nicht das Geheimnis der Zapfsäulen lüften möchte, meine hungrige Maus aber immerhin mit Sprit füttert.
So schafft die kleine den Weg noch bis kurz vor Tolmezzo, wo ich nochmal eine kleine Pause (diesmal für mich!) einlege, bevor es das letzte Stück nach Gemona zum Zeltplatz geht.
Es ist noch immer schön hier, aber die Dolomiten haben wir jetzt leider hinter uns gelassen. Schade, aber es warten ja noch andere Berge & Pässe darauf von uns erkundet zu werden!
Morgen dann!!
und dann beim Schreiben des Berichtes. ![]()
und dann beim Schreiben des Berichtes. ![]()
Reiner
Nur ein Biker weiß, warum ein Hund seinen Kopf aus einem Autofenster steckt.



