Leonart Daytona 125

TECHNISCHE DETAILS
Baujahr:seit 2010
Hubraum:124 ccm
Leistung:11 PS
Ölmenge:1.2
Tankinhalt:14
Antrieb:Kette
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN
Ventilspiel:-
Zündkerzen:-
Kettenspannung:-

WIKI & INFOS

Leonart Daytona 125

Ein spanischer Chopper mit extrem langem Radstand.

Optik

Markante Doppelscheibenbremse vorne und eine gereckte Gabel geben ihr das Aussehen einer großen Maschine.

Motor

Wassergekühlter Zweizylinder-Reihenmotor, der für einen laufruhigen Betrieb sorgt.

Design

Das Hardtail-Look-Fahrwerk versteckt die Federung geschickt unter dem Rahmen.

Die Leonart Daytona 125 ist das ultimative Statement für alle, die den A1- oder B196-Führerschein in der Tasche haben, aber keine Lust auf den typischen „Moped-Look“ verspüren. Während andere 125er oft wie schmächtige Fahrräder mit Hilfsmotor wirken, rollt die Daytona mit einer Präsenz an, die selbst gestandene Harley-Fahrer zweimal hinschauen lässt.

Die Legende aus Spanien

Die Geschichte hinter dem Bike ist so eigenwillig wie das Design selbst. Leonart ist eine spanische Schmiede, die sich darauf spezialisiert hat, den Custom-Spirit in die Hubraumklasse der Einsteiger zu bringen. Ursprünglich entstanden aus der Idee, dass Stil keine Frage der PS-Zahl sein darf, hat sich die Daytona über die Jahre von einem exzentrischen Nischenprodukt zu einem Kultobjekt der Szene entwickelt. Die Marke nutzt dabei globale Partnerschaften, um robuste Technik in ein Gehäuse zu packen, das in Barcelona designt wurde. Es ist dieser europäische Sinn für Ästhetik gepaart mit bewährter Mechanik, der die Daytona seit über einem Jahrzehnt auf den Straßen hält.

Technik, die nach „Big Bike“ schreit

Das Herzstück ist der flüssigkeitsgekühlte Parallel-Twin. Während die Konkurrenz fast ausschließlich auf Einzylinder setzt, gönnt Leonart der Daytona zwei Brennräume. Das sorgt nicht nur für eine bullige Optik des Motorblocks, sondern auch für eine Laufruhe und eine Soundkulisse, die deutlich erwachsener klingt als das typische Nähmaschinengeknatter.
Mit rund 12 PS ist sie zwar kein Ampel-Racer, aber das will sie auch gar nicht sein. Hier geht es um das „Slow-Ride-Feeling“. Das Fahrwerk ist eine Ansage für sich: Eine fette Upside-Down-Gabel führt das 21-Zoll-Vorderrad, während das Heck durch den Starrrahmen-Look (Softail-Prinzip) besticht. Die Doppelscheibenbremse vorne sieht nicht nur martialisch aus, sondern verzögert die fast 190 Kilo Eisen auch zuverlässig. Wer dieses Bike fährt, genießt den langen Radstand und das satte Liegen auf dem Asphalt – ein echtes Cruiser-Erlebnis, das in dieser Klasse seinesgleichen sucht.
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