Honda CM 250 C Custom

TECHNISCHE DETAILS
Baujahr:1982-1984
Hubraum:233 ccm
Leistung:17 PS
Ölmenge:1.5
Tankinhalt:12
Antrieb:Kette
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN
Ventilspiel:-
Zündkerzen:-
Kettenspannung:-

WIKI & INFOS

Honda CM 250 C

Der direkte Vorläufer der Rebel 250.

Optik

Viel Chrom und klassische Speichenräder prägten den Auftritt in der Einsteigerklasse.

Die Honda CM 250 C Custom: Zeitloser Soft-Chopper mit technischer Finesse

Die Honda CM 250 C Custom, intern als Typ MC06 bekannt, markiert einen spannenden Wendepunkt in der Geschichte der japanischen Viertelliter-Motorräder. Anfang der 1980er Jahre (1982–1984) konzipiert, schuf Honda mit diesem Modell eine Brücke zwischen der bewährten Alltagstechnik der CB-Serie und dem damals boomenden Custom-Trend aus Nordamerika. Während sie optisch durch ihre gestufte Sitzbank, den charakteristischen Buckhorn-Lenker und die markante Teardrop-Tankform besticht, verbirgt sich unter dem Chrom eine technisch höchst interessante Basis.
Das Herzstück ist ein luftgekühlter 234 cm³ Parallel-Twin. Dieser Motor leistet rund 17 PS (12,4 kW) und ist für seine enorme Laufruhe und Langlebigkeit berühmt. Historisch interessant ist die Verwandtschaft zur britischen Variante CM 250 TB, die auf dem Triebwerk der CB 250 N “Superdream” basierte, jedoch für den Custom-Einsatz mit einem Fünfgang- statt eines Sechsganggetriebes abgestimmt wurde. Diese Änderung verlieh der CM 250 C eine entspanntere Charakteristik, die perfekt zum Cruisen im niedrigen Drehzahlbereich passt.
Ein technisches Highlight, das in der Historie oft übersehen wird, ist der Endantrieb. Während die Modelle von 1982 und 1984 klassisch per Kette angetrieben wurden, experimentierte Honda im Jahr 1983 mit einem wartungsarmen Riemenantrieb. Dieser “Belt Drive” war für die damalige Zeit in der 250er-Klasse eine absolute Seltenheit und unterstrich den Premium-Anspruch der Custom-Linie. Heute gilt diese spezifische 1983er-Variante bei Sammlern als besonders begehrt, auch wenn die Ersatzteilsuche für den originalen Riemen eine Herausforderung darstellen kann.
Mit einem fahrfertigen Gewicht von nur etwa 144 kg und einer niedrigen Sitzhöhe von rund 740 mm etablierte sich die Maschine als ideales Einsteigermodell. Sie legte zudem den Grundstein für die spätere CMX 250 Rebel, die das Erbe des kleinen Cruisers weltweit erfolgreich fortsetzte. Trotz ihrer über 40-jährigen Geschichte bleibt die CM 250 C aufgrund ihrer simplen OHC-Ventilsteuerung und der robusten CDI-Zündung ein Paradebeispiel für japanische Ingenieurskunst, die auch heute noch mühelos im modernen Verkehr mitschwimmen kann.
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