Brough Superior SS100
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| TECHNISCHE DETAILS | |
|---|---|
| Baujahr: | seit 2016 |
| Hubraum: | 997 ccm |
| Leistung: | 102 PS |
| Ölmenge: | 3.5 |
| Tankinhalt: | 15 |
| Antrieb: | Kette |
| ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN | |
|---|---|
| Ventilspiel: | - |
| Zündkerzen: | - |
| Kettenspannung: | - |
WIKI & INFOS
Brough Superior SS100
Die moderne Interpretation des “Rolls-Royce der Motorräder”.
Design
Retro-Futurismus mit Fior-Gabel und vier Bremsscheiben an der Vorderachse.
Das markanteste Merkmal jeder SS100 war das schriftliche Versprechen ihres Schöpfers: Jede Maschine wurde vor der Auslieferung persönlich getestet, um sicherzustellen, dass sie die Marke von 100 Meilen pro Stunde (ca. 161 km/h) erreichte. Ein für die 1920er Jahre fast unvorstellbarer Wert. Das Herzstück der frühen Modelle war der legendäre J.A.P. (J.A. Prestwich) V-Twin-Motor mit etwa 1000 ccm Hubraum, der später durch leistungsstarke Matchless-Aggregate ersetzt wurde. Mit einer Leistung von etwa 45 bis 50 PS – was damals etwa der dreifachen Leistung eines Standardmotorrads entsprach – war sie die unangefochtene Königin der Landstraße. Innovative Details wie die „Castle Fork“ (eine von Harley-Davidson inspirierte, aber verfeinerte Gabelkonstruktion) und die Einführung einer Hinterradfederung bei späten Modellen ab 1938 unterstrichen den technologischen Vorsprung.
Die Geschichte der SS100 ist untrennbar mit T.E. Lawrence verbunden, besser bekannt als Lawrence von Arabien. Lawrence besaß im Laufe seines Lebens sieben Brough Superiors und war ein leidenschaftlicher Fahrer, der die „seidenweiche“ Leistungsentfaltung der V-Twins schätzte. Tragischerweise verunglückte er 1935 tödlich auf einer seiner SS100, was indirekt zur Erforschung und späteren Einführung von Motorradhelmen führte.
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