Big Dog Ridgeback

TECHNISCHE DETAILS
Baujahr:2004-2011
Hubraum:1917 ccm
Leistung:105 PS
Ölmenge:3.8
Tankinhalt:15
Antrieb:Riemen
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN
Ventilspiel:-
Zündkerzen:-
Kettenspannung:-

WIKI & INFOS

Big Dog Ridgeback

Ein echter Starrrahmen-Chopper (Hardtail) für kompromisslose Puristen.

Die Big Dog Ridgeback: Ein Meilenstein der amerikanischen Custom-Schmiede
Die Big Dog Ridgeback ist weit mehr als nur ein Motorrad – sie ist ein Symbol für die goldene Ära der großseriengefertigten Custom-Chopper. Geboren in der Ideenschmiede von Sheldon Coleman in Wichita, Kansas, markierte die Ridgeback ab ihrem Debütjahr 2004 den radikalen Gegenentwurf zu den komfortorientierten Softail-Modellen wie der K9 oder der Mastiff.
Historie: Von der Garage zum Branchenführer
Big Dog Motorcycles startete 1994 in einer kleinen Garage und entwickelte sich innerhalb eines Jahrzehnts zum weltweit größten Hersteller von Custom-Bikes. Die Ridgeback wurde als “Hardtail”-Modell konzipiert, was bedeutet, dass sie über keine hintere Federung verfügt. Dieser kompromisslose Ansatz richtete sich an Puristen, die den klassischen “Starrrahmen”-Look suchten, ohne auf die Zuverlässigkeit und Zulassungsfähigkeit eines Serienfahrzeugs verzichten zu wollen. Während der Hochphase Mitte der 2000er Jahre galt die Ridgeback als eines der aggressivsten Modelle im Portfolio und trug maßgeblich zum Kultstatus der Marke bei, bevor wirtschaftliche Turbulenzen die Produktion im Jahr 2011 vorübergehend zum Erliegen brachten.
Technische Brillanz und brachiale Kraft
Das Herzstück fast jeder Ridgeback ist der massive luftgekühlte V-Twin-Motor von S&S Cycle. Meist mit einem Hubraum von 117 Cubic Inches (ca. 1.916 ccm) ausgestattet, liefert dieses Triebwerk ein Drehmoment, das den massiven Hinterreifen mühelos in Asphalt-Killer verwandelt.
  • Rahmengeometrie: Mit einem extremen Lenkkopfwinkel von bis zu 42 Grad und einem deutlichen Stretch im “Backbone” und den “Downtubes” erreicht die Ridgeback eine Gesamtlänge von fast 2,75 Metern.
  • Bereifung: Berühmt ist das Modell für seine monströsen Hinterreifen. Während frühe Versionen oft auf 250er oder 300er Gummi setzten, gipfelte die Entwicklung in späteren Baujahren bei einer Breite von 330 mm auf einer 17-Zoll-Felge.
  • Antrieb: Um das immense Gewicht und die Breite des Reifens zu bändigen, verbaute Big Dog das “Balance Drive”-System. Hierbei wird der Primärantrieb und das Getriebe so angeordnet, dass das Motorrad trotz des breiten Versatzes perfekt ausbalanciert bleibt. Ein 6-Gang-Getriebe von Baker sorgt dabei für präzise Schaltvorgänge.
Die Ridgeback vereint rohe Mechanik mit edlem Design. Wer eine Ridgeback fährt, entscheidet sich bewusst gegen den Mainstream und für ein Stück amerikanische Motorradgeschichte, das keine Kompromisse bei Optik und Leistung kennt.
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