Benelli Imperiale 400

TECHNISCHE DETAILS
Baujahr:seit 2019
Hubraum:374 ccm
Leistung:21 PS
Ölmenge:2.0
Tankinhalt:12
Antrieb:Kette
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN
Ventilspiel:-
Zündkerzen:-
Kettenspannung:-

WIKI & INFOS

Benelli Imperiale 400: Zwischen italienischem Erbe und moderner Effizienz
Die Benelli Imperiale 400 ist weit mehr als nur ein weiteres Motorrad im stetig wachsenden Retro-Segment. Sie ist eine bewusste Hommage an die goldene Ära des italienischen Motorradbaus, insbesondere an die legendäre MotoBi-Reihe der 1950er Jahre. Dieses historische Erbe, das unter der Leitung von Giuseppe Benelli – einem der sechs Gründungsbrüder – seinen Anfang nahm, dient als ästhetisches und ideelles Fundament für das heutige Modell. Die Imperiale 400 schafft es dabei, den Geist vergangener Tage einzufangen, ohne auf die Zuverlässigkeit heutiger Fertigungsstandards zu verzichten.
Technische Finesse im Gewand der Nostalgie
Im Zentrum der Maschine arbeitet ein luftgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor mit 374 ccm Hubraum. Technisch setzt Benelli hier auf ein SOHC-System (Single Overhead Camshaft) mit zwei Ventilen pro Zylinder. Während viele moderne Motoren auf maximale Spitzenleistung getrimmt sind, liegt der Fokus der Imperiale auf einer linearen Drehmomententfaltung. Mit etwa 21 PS bei 5.500 U/min und einem maximalen Drehmoment von 29 Nm liefert das Triebwerk ein entspanntes Fahrverhalten, das durch eine elektronische Kraftstoffeinspritzung (EFI) von Delphi präzisiert wird. Diese sorgt nicht nur für einen moderaten Kraftstoffverbrauch von etwa 3,1 Litern auf 100 Kilometern, sondern ermöglicht auch die Einhaltung aktueller Emissionsnormen wie Euro 5.
Fahrwerk und klassische Geometrie
Das Gerüst der Imperiale bildet ein klassischer Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohren und Platten, der dem Motorrad die nötige Stabilität verleiht. Die Federung übernimmt an der Front eine konventionelle Teleskopgabel mit 41 mm Standrohrdurchmesser und 121 mm Federweg. Am Heck arbeiten zwei klassische Stoßdämpfer, die in der Federvorspannung verstellbar sind, um dem Fahrer individuellen Komfort zu bieten. Besonders hervorzuheben ist das authentische Rad-Setup: Ein 19-Zoll-Vorderrad kombiniert mit einem 18-Zoll-Hinterrad auf Speichenfelgen verstärkt das historische Erscheinungsbild und sorgt für ein stabiles Geradeauslaufverhalten.
Sicherheit und Detailverliebtheit
Trotz des optischen Rückgriffs auf das Jahr 1950 ist die Sicherheitsausstattung zeitgemäß. Ein Zweikanal-ABS von Continental überwacht die Bremsvorgänge der 300-mm-Scheibe vorne und der 240-mm-Scheibe hinten. Optische Details wie der charakteristische Tropfentank mit Gummipads, die asymmetrische Instrumenteneinheit aus Analoguhren und einem kleinen LCD-Display sowie der lange, verchromte “Peashooter”-Auspuff machen die Imperiale 400 zu einem Unikat, das die Brücke zwischen Geschichte und Gegenwart schlägt.
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