Triumph Bonneville Speedmaster

TECHNISCHE DETAILS
Baujahr:seit 2018
Hubraum:1200 ccm
Leistung:78 PS
Ölmenge:3.8
Tankinhalt:12
Antrieb:Kette
ZUSÄTZLICHE WARTUNGSANGABEN
Ventilspiel:-
Zündkerzen:-
Kettenspannung:-

WIKI & INFOS

Triumph Bonneville Speedmaster

Der klassische britische Cruiser auf Basis der Bobber-Plattform.

Komfort

Im Gegensatz zum Bobber bietet die Speedmaster Platz für einen Sozius und einen deutlich größeren Tank.

Ergonomie

Ein weit nach hinten gezogener Beach-Bar-Lenker und vorverlegte Fußrasten sorgen für ein entspanntes Fahrgefühl.

Technik

Serienmäßig mit Tempomat und zwei Fahrmodi (Rain/Road) ausgestattet.

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist die perfekte Antwort für Fahrer, die den rauen Charme eines Bobbers suchen, aber nicht auf Langstreckentauglichkeit verzichten wollen. Während die klassische Bonneville die Basis bildet, transformiert die Speedmaster dieses Erbe in einen entspannten britischen Cruiser.

Historische Wurzeln und Evolution

Die Wurzeln des Namens „Speedmaster“ reichen zurück in die 1960er Jahre, als Triumph den US-Markt mit modifizierten Varianten eroberte. In ihrer modernen Form erschien die Speedmaster erstmals Anfang der 2000er Jahre, damals noch mit einem 790-ccm-Motor und einer eher sportlich-aggressiven Cruiser-Attitüde. Den entscheidenden Wendepunkt markierte jedoch das Jahr 2018: Triumph verschmolz das wunderschöne Fahrwerk der Bonneville Bobber mit praktischen Features wie einem größeren Tank, einem Soziusplatz und einer verbesserten Bremsanlage. Damit wurde aus einem reinen Show-Bike ein echtes Reisemotorrad.

Kraftvolle Technik im Detail

Das Herzstück ist der 1200-ccm-High-Torque-Motor. Dieser Paralleltwin ist speziell auf Drehmoment im unteren Drehzahlbereich abgestimmt. Mit 106 Newtonmetern, die bereits bei 4.000 Touren voll anliegen, schiebt die Maschine druckvoll aus jeder Kurve, ohne dass man ständig schalten muss. Die 270-Grad-Zündfolge sorgt dabei für einen tiefen, grollenden Sound, der an klassische V-Motoren erinnert, aber die Laufruhe eines modernen Twins behält.
Das Fahrwerk kaschiert seine moderne Technik hinter einer starren Optik. Das Federbein ist fast unsichtbar unter dem Sitz platziert, was den begehrten „Hardtail-Look“ erzeugt. Dennoch bietet die 47-mm-Showa-Gabel an der Front eine Präzision, die man in dieser Fahrzeugklasse selten findet. Ergänzt wird dies durch eine Brembo-Doppelscheibenbremse vorne, die die über 260 Kilogramm Lebendgewicht jederzeit sicher unter Kontrolle hält.

Einzigartiges Fahrerlebnis

Was die Speedmaster auszeichnet, ist die Ergonomie. Der weit nach hinten gezogene Lenker und die vorverlegten Fußrasten zwingen den Fahrer in eine majestätische Haltung. Es geht hier nicht um Geschwindigkeit, sondern um die Qualität der Bewegung. Trotz der nostalgischen Optik ist die Maschine vollgepackt mit unsichtbarer Assistenz: Ride-by-Wire, Tempomat und zwei Fahrmodi machen sie zu einem modernen Begleiter, der lediglich so aussieht, als wäre er gerade aus einer Garagenschmiede der 60er Jahre gerollt.
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