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Elektronik Lampen Suzuki Volusia 800 VL
Zitat von WaldiScout am 17. Juli 2026, 22:54 UhrDanke Karle, da hab ich mich verschrieben,
es ist natürlich: AUS, Standlicht und Abblendlicht
Der Fernlichtschalter ist natürlich extra (und ein Kippschalter)
(Ich fahre schon seit 13 Jahren komplett mit Taster-Armaturen....)
Danke Karle, da hab ich mich verschrieben,
es ist natürlich: AUS, Standlicht und Abblendlicht 
Der Fernlichtschalter ist natürlich extra (und ein Kippschalter) 
(Ich fahre schon seit 13 Jahren komplett mit Taster-Armaturen....)
Zitat von Thomas am 17. Juli 2026, 23:09 UhrZitat von WaldiScout am 17. Juli 2026, 19:07 UhrZitat von Reiner am 17. Juli 2026, 14:54 UhrAber ist der Schalter nicht nur fürs Umschalten zwischen Fern und Abblendlicht?
In deinem ebay-link sieht man das: Der Lichtschalter hat 3 Positionen AUS - Ablendlicht - Fernlicht
Das ist meines Wissen bei allen älteren Moppeds aus japanischer Produktion so......
Ist bei den Shadows auch so...
Nö, nicht bei allen
Zitat von WaldiScout am 17. Juli 2026, 19:07 UhrZitat von Reiner am 17. Juli 2026, 14:54 UhrAber ist der Schalter nicht nur fürs Umschalten zwischen Fern und Abblendlicht?
In deinem ebay-link sieht man das: Der Lichtschalter hat 3 Positionen AUS - Ablendlicht - Fernlicht
Das ist meines Wissen bei allen älteren Moppeds aus japanischer Produktion so......
Ist bei den Shadows auch so...
Nö, nicht bei allen
Zitat von WaldiScout am 18. Juli 2026, 23:40 Uhr@Thomas: OK, aber Du hast ja das US-Model...
@Thomas: OK, aber Du hast ja das US-Model...
Zitat von Uwe am 19. Juli 2026, 12:12 UhrZitat von Reiner am 17. Juli 2026, 11:43 UhrSollte tatsächlich der Schalter kaputt sein, dann brauchst doch keinen neuen oder?
https://www.ebay.de/itm/187779718988
Aber lässt sich denn über deinen Schalter das Licht überhaupt ein und aus schalten?
Normalerweise ist das Licht doch automatisch immer an und am Schalter kannst du nur zwischen Abblendlicht und Fernlicht umschalten.
Danke dir wird überprüft
Ansonsten:
Bei der Suzuki VL800 Volusia läuft der Strom für den Scheinwerfer über eine mechanische Logikschaltung im rechten Lenkerschalter. Das System schaltet das Licht während des Startvorgangs ab, um die gesamte Batteriekapazität dem Anlasser bereitzustellen. Genau hier liegt fast immer die Schwachstelle.Folge diesem Diagnosepfad von der wahrscheinlichsten zur seltensten Ursache:1. Die mechanische Brücke: Der Startknopf-KontaktDer Anlasserknopf besitzt im Inneren eine doppelte Funktion: Er schließt den Stromkreis für den Starter und öffnet gleichzeitig den Stromkreis für das Abblendlicht.
- Das Problem: Dreck, verharztes Fett oder Alterung verhindern, dass die filigrane Kupferplatte im Schalter nach dem Loslassen des Knopfes komplett in die "Licht-An"-Position zurückfedert.
- Die Lösung: Öffne die Schalterarmatur am Lenker (zwei Schrauben von unten). Sprühe die feine Mechanik des Startknopfes mit Elektronik-Reiniger (zwei- bis dreimal hintereinander) aus. Bewege den Knopf dabei permanent. Setze danach einen winzigen Tropfen harzfreies Kontaktspray an die Federung.
2. Der Vibrations-Verschleiß: Das ZündschlossDie Volusia erzeugt als hubraumstarker V-Twin spürbare Vibrationen. Der schwere Schlüsselbund am Zündschloss begünstigt den Verschleiß der internen Schließbahnen.
- Das Problem: Ein winziger Abrieb auf der Kontaktplatte im Zündschloss unterbricht die Zuleitung zum Lichtrelais, während die Zündung für den Motor intakt bleibt.
- Die Lösung: Schalte die Zündung ein. Rüttele sanft am eingesteckten Schlüssel in alle Richtungen. (aber mit Vorsicht, nicht dass du den Schlüssel abbrichst) Flackert das Licht dabei kurz auf, muss das Zündschloss ausgebaut, gereinigt oder die hintere Kontaktplatte getauscht werden.
3. Der Flaschenhals: Die Scheinwerfer-SteckverbindungUnter der Tankvorderseite und direkt im verchromten Scheinwerfergehäuse laufen die Kabelstränge in Kompaktsteckern zusammen.
- Das Problem: Feuchtigkeit wandert über die Jahre in diese Stecker. Es entsteht Grünspan (Kupferkorrosion), der wie ein Isolator wirkt. Der Strom kommt am Schalter an, verlässt ihn auch, erreicht aber den Leuchtkörper nicht.
- Die Lösung: Demontiere den Scheinwerfereinsatz. Trenne den dreipoligen Hauptstecker der H4-Birne sowie die Kabelbäume darunter. Kratze sichtbare Oxidschichten vorsichtig mit einem Präzisionsschraubendreher ab und schütze die Pins anschließend mit Polfett.
4. Die thermische Absicherung: Der Sicherungsblock
- Das Problem: Eine schleichende Überlastung (z. B. durch nachträglich verbaute Zusatzscheinwerfer) lässt die Sicherung unbemerkt schmelzen.
- Die Lösung: Entferne die linke Seitenerdung unter dem Fahrersitz. Öffne das schwarze Kunststoffkästchen. Tausche die zuständige Sicherung testweise gegen eine identische Ersatzsicherung aus, selbst wenn der Schmelzdraht optisch noch intakt wirkt (Haarrisse sind oft unsichtbar).
Wenn bei deiner Volusia sowohl der Scheinwerfer als auch das Rücklicht gleichzeitig ausgefallen sind, ändert das die Diagnose komplett. Der Fehler liegt nun nicht mehr am Startknopf, sondern an einer zentralen Schnittstelle, die beide Leuchten verbindet.Gehe bei diesem erweiterten Fehlerbild wie folgt vor:1. Das Zündschloss (Hintere Kontaktplatte)Das ist der Hauptverdächtige Nummer 1 bei einem Totalausfall der Beleuchtung.
- Die Logik: Das Zündschloss der Volusia hat getrennte Kontakte. Ein Kontakt schaltet die Zündung für den Motor (Zündfunke/Anlasser), ein separater Kontakt schaltet den Strom für die gesamte Beleuchtung (Scheinwerfer und Rücklicht). Wenn dieser Lichtkontakt im Schloss verschlissen oder verschmutzt ist, springt das Motorrad perfekt an, bleibt aber komplett dunkel.
- Der Test: Schalte die Zündung ein und wackele intensiv am Schlüssel. Drücke ihn leicht nach innen oder ziehe ihn minimal zu dir heran. Wenn das Licht auch nur für einen Sekundenbruchteil aufblitzt, liegt der Defekt im Zündschloss. (aber mit Vorsicht, nicht dass du den Schlüssel abbrichst)
2. Die Haupt-Lichtsicherung (Signals / Lights)Wenn Scheinwerfer und Rücklicht tot sind, schaue im Sicherungskasten (unter der linken Seitenabdeckung) nach zwei bestimmten Sicherungen:
- "Headlight" (15A): Versorgt den Scheinwerfer.
- "Signals/Lights" oder "Tail" (10A/15A): Versorgt das Rücklicht und die Instrumentenbeleuchtung.
- Wichtig: Sind beide Sicherungen gleichzeitig durchgebrannt, liegt ein Kurzschluss im Kabelbaum vor (oft durchgescheuerte Kabel am Lenkkopf oder unter dem hinteren Fender).
3. Der Stecker unter dem Tank (Hauptkabelbaum)Unter dem Kraftstofftank sitzt der zentrale Kabelbaum-Stecker, der die Signale von der Lenkerarmatur und dem Zündschloss nach hinten und vorne verteilt.
- Das Problem: Wenn dieser Stecker durch Feuchtigkeit korrodiert ist oder sich durch Vibrationen gelöst hat, bricht die Stromversorgung für die gesamte Lichtanlage zusammen.
Zitat von Reiner am 17. Juli 2026, 11:43 UhrSollte tatsächlich der Schalter kaputt sein, dann brauchst doch keinen neuen oder?
https://www.ebay.de/itm/187779718988
Aber lässt sich denn über deinen Schalter das Licht überhaupt ein und aus schalten?
Normalerweise ist das Licht doch automatisch immer an und am Schalter kannst du nur zwischen Abblendlicht und Fernlicht umschalten.
Danke dir wird überprüft
Ansonsten:
Bei der Suzuki VL800 Volusia läuft der Strom für den Scheinwerfer über eine mechanische Logikschaltung im rechten Lenkerschalter. Das System schaltet das Licht während des Startvorgangs ab, um die gesamte Batteriekapazität dem Anlasser bereitzustellen. Genau hier liegt fast immer die Schwachstelle.Folge diesem Diagnosepfad von der wahrscheinlichsten zur seltensten Ursache:1. Die mechanische Brücke: Der Startknopf-KontaktDer Anlasserknopf besitzt im Inneren eine doppelte Funktion: Er schließt den Stromkreis für den Starter und öffnet gleichzeitig den Stromkreis für das Abblendlicht.
- Das Problem: Dreck, verharztes Fett oder Alterung verhindern, dass die filigrane Kupferplatte im Schalter nach dem Loslassen des Knopfes komplett in die "Licht-An"-Position zurückfedert.
- Die Lösung: Öffne die Schalterarmatur am Lenker (zwei Schrauben von unten). Sprühe die feine Mechanik des Startknopfes mit Elektronik-Reiniger (zwei- bis dreimal hintereinander) aus. Bewege den Knopf dabei permanent. Setze danach einen winzigen Tropfen harzfreies Kontaktspray an die Federung.
2. Der Vibrations-Verschleiß: Das ZündschlossDie Volusia erzeugt als hubraumstarker V-Twin spürbare Vibrationen. Der schwere Schlüsselbund am Zündschloss begünstigt den Verschleiß der internen Schließbahnen.
- Das Problem: Ein winziger Abrieb auf der Kontaktplatte im Zündschloss unterbricht die Zuleitung zum Lichtrelais, während die Zündung für den Motor intakt bleibt.
- Die Lösung: Schalte die Zündung ein. Rüttele sanft am eingesteckten Schlüssel in alle Richtungen. (aber mit Vorsicht, nicht dass du den Schlüssel abbrichst) Flackert das Licht dabei kurz auf, muss das Zündschloss ausgebaut, gereinigt oder die hintere Kontaktplatte getauscht werden.
3. Der Flaschenhals: Die Scheinwerfer-SteckverbindungUnter der Tankvorderseite und direkt im verchromten Scheinwerfergehäuse laufen die Kabelstränge in Kompaktsteckern zusammen.
- Das Problem: Feuchtigkeit wandert über die Jahre in diese Stecker. Es entsteht Grünspan (Kupferkorrosion), der wie ein Isolator wirkt. Der Strom kommt am Schalter an, verlässt ihn auch, erreicht aber den Leuchtkörper nicht.
- Die Lösung: Demontiere den Scheinwerfereinsatz. Trenne den dreipoligen Hauptstecker der H4-Birne sowie die Kabelbäume darunter. Kratze sichtbare Oxidschichten vorsichtig mit einem Präzisionsschraubendreher ab und schütze die Pins anschließend mit Polfett.
4. Die thermische Absicherung: Der Sicherungsblock
- Das Problem: Eine schleichende Überlastung (z. B. durch nachträglich verbaute Zusatzscheinwerfer) lässt die Sicherung unbemerkt schmelzen.
- Die Lösung: Entferne die linke Seitenerdung unter dem Fahrersitz. Öffne das schwarze Kunststoffkästchen. Tausche die zuständige Sicherung testweise gegen eine identische Ersatzsicherung aus, selbst wenn der Schmelzdraht optisch noch intakt wirkt (Haarrisse sind oft unsichtbar).
Wenn bei deiner Volusia sowohl der Scheinwerfer als auch das Rücklicht gleichzeitig ausgefallen sind, ändert das die Diagnose komplett. Der Fehler liegt nun nicht mehr am Startknopf, sondern an einer zentralen Schnittstelle, die beide Leuchten verbindet.Gehe bei diesem erweiterten Fehlerbild wie folgt vor:1. Das Zündschloss (Hintere Kontaktplatte)Das ist der Hauptverdächtige Nummer 1 bei einem Totalausfall der Beleuchtung.
- Die Logik: Das Zündschloss der Volusia hat getrennte Kontakte. Ein Kontakt schaltet die Zündung für den Motor (Zündfunke/Anlasser), ein separater Kontakt schaltet den Strom für die gesamte Beleuchtung (Scheinwerfer und Rücklicht). Wenn dieser Lichtkontakt im Schloss verschlissen oder verschmutzt ist, springt das Motorrad perfekt an, bleibt aber komplett dunkel.
- Der Test: Schalte die Zündung ein und wackele intensiv am Schlüssel. Drücke ihn leicht nach innen oder ziehe ihn minimal zu dir heran. Wenn das Licht auch nur für einen Sekundenbruchteil aufblitzt, liegt der Defekt im Zündschloss. (aber mit Vorsicht, nicht dass du den Schlüssel abbrichst)
2. Die Haupt-Lichtsicherung (Signals / Lights)Wenn Scheinwerfer und Rücklicht tot sind, schaue im Sicherungskasten (unter der linken Seitenabdeckung) nach zwei bestimmten Sicherungen:
- "Headlight" (15A): Versorgt den Scheinwerfer.
- "Signals/Lights" oder "Tail" (10A/15A): Versorgt das Rücklicht und die Instrumentenbeleuchtung.
- Wichtig: Sind beide Sicherungen gleichzeitig durchgebrannt, liegt ein Kurzschluss im Kabelbaum vor (oft durchgescheuerte Kabel am Lenkkopf oder unter dem hinteren Fender).
3. Der Stecker unter dem Tank (Hauptkabelbaum)Unter dem Kraftstofftank sitzt der zentrale Kabelbaum-Stecker, der die Signale von der Lenkerarmatur und dem Zündschloss nach hinten und vorne verteilt.
- Das Problem: Wenn dieser Stecker durch Feuchtigkeit korrodiert ist oder sich durch Vibrationen gelöst hat, bricht die Stromversorgung für die gesamte Lichtanlage zusammen.
Zitat von Mosi am 20. Juli 2026, 8:55 Uhr@uwe1961
Mach die Lenkerarmatur (Schaltereinheit) mal auf und schau dir die Kontakte an. Meist sind Kontakt oxidiert und lassen sich wieder leicht herrichten. Darauf achten, dass du die Lenkerarmatur zuerst vorne und dann hinten festziehst.
Hab dir hier mal Bilder von der Armatur und Blinkereinheit der Victory Octane meiner Tochter beigefügt. Der Blinker ging nur noch sporadisch 🙁
Mach die Lenkerarmatur (Schaltereinheit) mal auf und schau dir die Kontakte an. Meist sind Kontakt oxidiert und lassen sich wieder leicht herrichten. Darauf achten, dass du die Lenkerarmatur zuerst vorne und dann hinten festziehst.
Hab dir hier mal Bilder von der Armatur und Blinkereinheit der Victory Octane meiner Tochter beigefügt. Der Blinker ging nur noch sporadisch 🙁
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Zitat von Uwe am 2. August 2026, 15:28 UhrHallo Leute
Abschlussbericht
Erstmal vielen Dank für die fürstliche Unterstüzung,so jetzt kommen wir zu dem Fehler der das ganze verursacht hat,es war der Ein und Ausschalter auf der rechten seitevollkommen oxidiert wie auf den Bildern von Mosi zu sehen ist ,habe mir Kontaktspray gekauft eingesprüht gereinigt und jetzt funktioniert wieder alles.
Lg Uwe
Hallo Leute
Abschlussbericht
Erstmal vielen Dank für die fürstliche Unterstüzung,so jetzt kommen wir zu dem Fehler der das ganze verursacht hat,es war der Ein und Ausschalter auf der rechten seitevollkommen oxidiert wie auf den Bildern von Mosi zu sehen ist ,habe mir Kontaktspray gekauft eingesprüht gereinigt und jetzt funktioniert wieder alles.
Lg Uwe
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Zitat von Eridanous am 2. August 2026, 15:52 UhrDanke für die nachträgliche Info!
Vielleicht sollte ich alle meine Schalter vor der Winterpause vorbeugend mit Kontaktspray bearbeiten. Hält ja auch Feuchtigkeit ab!
Danke für die nachträgliche Info!
Vielleicht sollte ich alle meine Schalter vor der Winterpause vorbeugend mit Kontaktspray bearbeiten. Hält ja auch Feuchtigkeit ab!
Ein Leben ohne Motorrad ist möglich aber sinnlos (frei nach Loriot)
Zitat von Reiner am 2. August 2026, 19:13 UhrSuper dass es wieder geht und danke für die Rückmeldung...
Super dass es wieder geht und danke für die Rückmeldung...
Reiner
Nur ein Biker weiß, warum ein Hund seinen Kopf aus einem Autofenster steckt.
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